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Sicherheitsschränke für aktive Lagerung | PROTECTO

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Sicherheitsschränke im Sinne der TRbF 20-L dienen der Lagerung brennbarer Flüssigkeiten in verschlossenen Gefäßen innerhalb eines Arbeitsraumes. Ausgenommen hiervon sind Sicherheitsschränke die nach speziellen Kriterien gebaut, geprüft und zugelassen werden – insbesondere die TRbF30 für Füllstellen findet Berücksichtigung.

Wir bieten ein komplettes Schrank-Programm zur aktiven Lagerung von Gefahrstoffen an. Die Schränke entsprechen den gültigen Normen in ihren aktuellen Fassungen und ermöglichen somit eine aktive Lagerung direkt im Arbeitsraum (ohne bauaufsichtliches Genehmigungsverfahren) in Verbindung mit Ökonomie und der notwendigen Sicherheit für den Betreiber.

 

Betriebsbedingungen nach TRbF 30 und TRbF 20 Anhang L

Sicherheitsschränke zur aktiven Lagerung nach DIN EN 14470-1, TRbF 30 und TRbF 20 Anhang L müssen an ein technisches Lüftungssystem angeschlossen werden, das an ungefährdeter Stelle ins Freie mündet. Der Abluftvolumenstrom muss überwacht und dem Einsatz angepasst werden sowie bei Ausfall Alarm geben. Die Sicherheitsschränke müssen an eine Erdung angeschlossen werden und die Ex-Zonen markiert werden.

 

Passive oder aktive Lagerung?

Die Betriebssicherheitsverordnung verpflichtet jeden Arbeitgeber zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung für seine Arbeitsmittel.
Wählen Sie bereits vor Erstellung der Gefährdungsanalyse den richtigen Sicherheitsschrank inklusive der notwendigen Dokumentation aus.
    
Lagern Sie brennbare Flüssigkeiten in offenen, nicht verschlossenen Gefäßen?
Füllen Sie die Gebinde im oder am Sicherheitsschrank ab- bzw. um?
Sollten Sie eine der Fragen mit JA beantwortet haben,lagern Sie bereits AKTIV!

Bei der aktiven Lagerung sind neben der TRbF 20 Anhang L noch zusätzliche Anforderungen aus den Richtlinien TRbF 30, TRGS 526, BGR 120 und BGR 132 bzw. TRBS 2153 zu berücksichtigen. Nutzen Sie daher jetzt die zertifizierten Systemlösungen zur Erfüllung der spezifischen Anforderungen!
Das Zertifikat vom TÜV Süd ist dabei ein wichtiger Baustein in Ihrer Gefährdungsanalyse.

 

Passive Lagerung

Definition passive Lagerung gemäß TRbF 20 Läger (Technische Regeln brennbare Flüssigkeiten):
Passive Lagerung ist das Aufbewahren brennbarer Flüssigkeiten in gefahrgutrechtlich zulässigen Transportbehältern, die dicht verschlossen sind und die während des Aufbewahrens im Lager weder befüllt noch entleert noch zu sonstigen Zwecken geöffnet werden.


Geltungsbereich DIN EN 14470-1:
Die Europäische Norm EN 14470-1 beschreibt Ausführung und Prüfkriterien für Sicherheitsschränke die, zur Verwendung in Laboratorien für die Lagerung von  brennbaren Flüssigkeiten in geschlossenen Behältern bei üblicher Raumtemperatur verwendet werden.

Anforderungen TRbF 20 Anhang L:
Sicherheitsschränke im Sinne dieser TRbF dienen der Lagerung brennbarer Flüssigkeiten in verschlossenen Gefäßen innerhalb eines Arbeitsraumes. Herkömmliche Sicherheitsschränke nach DIN EN 14470-1 und TRbF 20 Anhang L sind nur für die passive Lagerung gebaut, geprüft und zugelassen.



Aktive Lagerung

Definition aktive Lagerung gemäß TRbF 20 Läger (Technische Regeln brennbare Flüssigkeiten):
Aktive Lagerung ist das Aufbewahren brennbarer Flüssigkeiten in ortsbeweglichen Gefäßen, die am Ort ihrer Lagerung ortsfest als Entnahme- oder Sammelbehälter benutzt oder zu sonstigen Zwecken geöffnet werden.

Geltungsbereich TRbF 20 Läger hinsichtlich aktiver Lagerung:
Falls im Lager auch abgefüllt wird, gilt TRbF 30 gleichermaßen.

Umfüllen gemäß TRbF 30 Füllstellen, Entleerstellen und Flugfeldbetankungsstellen:
Umfüllstellen sind ortsfeste Bereiche oder Anlagen, die dazu bestimmt sind, dass in ihnen mit brennbaren Flüssigkeiten gefüllte Transportbehälter in andere
Transportbehälter umgefüllt werden. Um Sicherheitsschränke nach DIN EN 14470-1 und TRbF 20 Anhang L auch für die aktive Lagerung nach TRbF 30 einzusetzen, müssen diese Schränke zusätzlich nach speziellen Kriterien gebaut, geprüft und zugelassen werden: 

  • Erdungsanschlüsse für Pumpen und Transportbehälter.
  • Alle leitfähigen Bauteile verbunden mit Erdungslasche.
  • Be- und Entlüftung in jeder Schrankebene.
  • Überwachung des Abluftvolumenstroms mit optischem und akustischem Alarm.
  • Definiton der Ex-Zonen gemäss TRbF 20 Anhang L, TRbF 30 und DIN EN 60079-10.
  • Berücksichtigung aller weiteren relevanten Vorschriften wie TRGS 526, BGR 120, BRG 132, TRBS 2153 uvm.
  • Möglichkeit für die Durchführungen von Schläuchen, Rohren und Kabeln – ohne Einfluss auf die Typ-Klasse (Feuerwiderstandsfähigkeit).